Das neue Hulsberg-Viertel

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8.12.13

BürgerInaktion trifft sich am 12. Dezember

Die “BürgerInaktion Neues Hulsberg” trifft sich
am kommenden Donnerstag, 12. Dezember
um 19.00 Uhr
im Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt, Am Dobben 91

Tagesordnung:
TOP 1 Reflektion
Rückblick auf das Forum vom 25.11. und seine Ergebnisse
Wie gehen wir damit um?

TOP 2 Binnengestaltung der BürgerInaktion
Strukturelle Maßnahmen

TOP 3 Verschiedenes

4.12.13

Städtebaulicher Entwurf überarbeitet

 

 

 

 

 

Nachdem am 12. Januar 2013 eine Verfahrensjury den städtebaulichen Entwurf vom Planungsteam um Lorenzen Architekten zur Weiterbearbeitung empfahl, wurde am 25. November 2013 der überarbeitete Entwurf in einem Bürgerforum öffentlich präsentiert und erläutert.

Dieser städtebauliche Entwurf wird nun noch einmal weiterentwickelt, weil diverse Fein- und Nacharbeiten noch erforderlich sind.

Es handelt sich also um enen Bearbeitungsstand, der weiterhin einem Wandel unterliegen wird. Detaillierte Erläuterungen zum Städtebau sind dem Protokoll zum Bürgerforum vom 25.11.2013 und der dortigen Präsentation von Senatsbaudirektorin Professor Dr. Iris. Reuther zu entnehmen. Diese Dokumente werden in Kürze publiziert.

 

7.11.13

Forum Neues Hulsberg-Viertel am Mo, 25.11.2013, 18:00

+++ ACHTUNG: Dieses Mal treffen wir uns direkt auf dem Klinikgelände, im Hörsaal der Inneren Medizin. +++

Am Mo, den 25.11.2013 um 18:00 findet das nächste öffentliche Forum zur Planung des Neuen Hulsberg-Viertels statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der diesmalige Veranstaltungsort, der Hörsaal der Inneren Medizin, befindet sich im 4. OG des historischen Klinikgebäudes (Haus 2) an der Ecke St. Jürgen-Straße/Bismarckstraße. Der Eingang liegt an der St. Jürgen-Straße auf Höhe der Treskowstraße.

Nach dem letzten Bürgerforum setzte bei vielen Akteuren eine längere Arbeitsphase ein. Der städtebauliche Rahmenplan wurde entsprechend der Juryempfehlungen und der fachlichen Belange weiter bearbeitet. Parallel dazu diskutierten Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Angelegenheiten und Fragestellungen zur Planung des Neuen Hulsberg-Viertels.

Auf dem Forum sollen Erkenntnisse aus den Arbeitsprozessen der letzten Monate, Zwischenstände und Teilergebnisse ausgetauscht und gemeinsam erörtert werden. Außerdem möchten wir besprechen, wie und mit welchen Themen es im Beteiligungsprozess weitergehen könnte.

So sieht der Fahrplan für den 25.11. aus:
Begrüßung und Ausblick auf den Abend – Gesprächsrunde “Wer hat was gemacht? Und was ist als nächstes geplant?” – Standortbestimmung im Projekt: Was wurde am städtebaulichen Entwurf überarbeitet? – Wie arbeiten wir in den kommenden Monaten zusammen? – Welche Themen sollen vertieft erötert werden? – Gemeinsame Arbeit am aktuellen städtebaulichen Entwurf: Fragen, Anregungen, Lob, Kritik,…

Der Abend wird arbeitsreich, es gibt viel zu besprechen und wir rechnen mit einem Veranstaltungsende gegen 21.00 Uhr.

 

7.11.13

Report des Bürgerforums am 21.06.2013

Mit weit über 100 interessierten Besuchern war das Bürgerforum wieder sehr gut besucht. Unter den Besuchern des Forums, das erstmalig unter Beteiligung der neuen Senatsbaudirektorin Frau Professor Dr. Iris Reuther stattfand, konnten auch zahlreiche neue Gesichter ausgemacht werden.

Das Forum stellte zugleich die Auftaktveranstaltung der zweiten Planungsphase dar. Nach der gemeinsamen Vorbereitung und dem unter öffentlicher Beteiligung durchgeführten Abschluss des Gutachterverfahrens  wird in der jetzt anstehenden Phase der Rahmenplan weiterentwickelt und konkretisiert.

Zunächst einmal zeigte der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Joachim Lohse, die zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen des städtebaulichen Projektes auf:

  • Eine „Hypothek“ von 54 Millionen Euro „lastet“ als Buchwert der Klinikbilanz auf der Entwicklungsfläche.
  • Das Grundstück steht frühestens ab dem Jahr 2016 für die angestrebte Entwicklung zur Verfügung, da bis zu diesem Zeitpunkt der Klinikbetrieb weitergeführt wird.

Herr Arno Gottschalk übergab eine Unterschriftensammlung zum Erhalt des Bewegungsbades in der Frauenklinik an Herr Florian Kommer.

In seiner gewohnt anschaulichen Art skizzierte Herr Professor Klaus Selle den bisherigen Weg des intensiven Beteiligungsprozesses und gab einen Ausblick auf den weiteren Weg im Dialog.
Präsentation Klaus Selle

Es folgte die Vorstellung der neuen Senatsbaudirektorin Frau Professor Dr. Iris Reuther, die in ihrem Vortrag einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Planung gab und die aus dem Juryvotum und der fachlichen Prüfung des Entwurfs resultierenden wesentlichen Arbeitsaufträge skizzierte.
Präsentation Iris Reuther

Gemeinsam mit den BürgerInnen wurden die folgenden drei Themenkomplexe identifiziert:

  • Freiraum
  • Mobilität
  • Wohnen

Die zu diesen Themen geäußerten Fragen, Wünsche und Kommentare der BürgerInnen wurden dokumentiert und werden im weiteren Prozess entsprechend gewürdigt.
Dokumentation Stellwände

Für die jetzt anstehende Planungsphase bietet sich entsprechend der Arbeitsaufträge und jeweiligen Zielsetzungen die zeitlich parallele Bearbeitung auf verschiedenen Ebenen an:

  • Koordinierung der fachlichen Bearbeitung des städtebaulichen Rahmenplans seitens der Verwaltung
  • Diskussion eigener Ideen und Überlegungen zum Neuen-Hulsberg Viertel und Entwicklung eigener Vorschläge seitens der BürgerInnen beispielsweise in themenbezogenen Workshops

Es ist Aufgabe des Beteiligungsprozesses, die parallelen Bearbeitungsstränge wieder zusammenzuführen, damit die jeweiligen Erkenntnisse regelmäßig ausgetauscht und gemeinsam erörtert werden können.

Für die Fortführung des Beteiligungsprozesses hat Klaus Selle demnach folgende Bausteine vorgeschlagen.

  • Die Öffentlichkeit wird über die anstehende fachliche Arbeit in einem transparenten Prozess fortlaufend informiert.
  • In geeigneten Formaten werden die Fragen, Wünsche, Ideen, Forderungen, Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und diskutiert.
  • Zu einzelnen Schwerpunktthemen werden Werkstattgespräche und Informationsveranstaltungen angeboten.

Unter allen Beteiligten bestand Konsens darin, dass der Beteiligungsprozess auch in Zukunft mit größtmöglicher Transparenz gestaltet wird. Iris Reuther forderte die interessierten BürgerInnen auf, sich auch weiterhin intensiv in den Beteiligungsprozess einzubringen und viele Fragen zu stellen.

30.06.13

Forum Neues Hulsberg vom 21.6.2013

Nach dem Abschluss des Gutachterverfahrens im Januar sowie den politischen Beschlüssen durch Beirat und Deputation fand am 21.6.2013 das nächste Bürgerforum statt. Erstmals dabei war Bremens neue Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther. Sie wird die kommenden Phasen des Beteiligungsprozesses begleiten.

Foto: Walter Gerbracht

Vor allem zwei Themen wurden auf dem Forum bearbeitet. Zum einen wurde erörtert, an welchen Punkten der Plan von Carsten Lorenzen überarbeitet werden muss. Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Forums wurde weiterhin diskutiert, welche Fragen dabei vertieft werden müssen und in welchen Formaten sie erarbeitet werden sollen. Das nächste Forum findet Ende September statt.


Was muss bei der Überarbeitung erörtert werden? Ergebnisse des Forums vom 21.6.2013

Downloads

30.06.13

Senatsbaudirektorin Iris Reuther stellt sich vor

Foto: Walter Gerbracht

Am 21. Juni hat sich die neue Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther auf dem Forum Neues Hulsberg vorgestellt. Mit dem Planungsteam um Carsten Lorenzen, der Grundstücksentwicklungsgesellschaft, Klaus Selle und den vielen anderen am Projekt Beteiligten wird sie die zweite Phase des Planungsprozesses begleiten. Mehr über Frau Reuther kann man hier erfahren. Das nächste Forum ist Ende September geplant.

18.04.13

Deputationsbeschluss zum Neuen Hulsberg-Viertel

Am 28.2.2013 befasste sich die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie mit dem Gutachterverfahren zum Neuen Hulsberg-Viertel. Die Deputation fasste folgenden Beschluss:

  1. Die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie (S) nimmt den Entwurf des Planungsteams Lorenzen – Relais – Argus einschließlich der Juryempfehlungen in der Anlage 2, s. 6 zur Kenntnis.
  2. Die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie (S) bittet den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr in Kooperation mit der Grundstücksentwicklung Klinikum Bremen-Mitte, der Gesundheit Nord und dem Klinikum Bremen-Mitte auf Grundlage des vorgenannten Entwurf
  • den städtebaulichen Rahmenplan auszuarbeiten,
  • die sich daraus ergebenden Kosten – und Erlöserwartungen zu konkretisieren,
  • die Beteiligung der Öffentlichkeit fortzuführen.

Die Beschlussvorlage sowie das vollständige Protokoll der Sitzung steht hier zur Verfügung.

24.01.13

Beiratsbeschluss zum Neuen Hulsberg-Viertel



Am 22.1.2013 befasste sich der Beirat Östliche Vorstadt in einer öffentlichen Sitzung mit dem Ergebnis des Gutachterverfahrens zum Neuen Hulsberg-Viertel. Der Beiratsbeschluss steht hier zur Verfügung.

13.01.13

Entscheidung zum Hulsberg-Viertel

Am 12.1.2013 entschied eine 42-köpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Kunibert Wachten, den Entwurf von Carsten Lorenzen APS als Grundlage zur weiteren Planung des Neue Hulsberg-Viertels zu empfehlen. Weitere Teilnehmer am Gutachterverfahren waren das Büro Westphal Architekten und LIN – Finn Geipel Giulia Andi Architects and Urbanists. Das Protokoll der Jurysitzung steht hier zur Verfügung.


Entwurf Lorenzen (oben), LIN (links) und Westphal (rechts)

Im Januar und Februar 2013 wird die Empfehlung den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt. Danach beginnt die Überarbeitung des Entwurfs sowie die nächste Phase der Bürgerbeteiligung.

Jurysitzung in der Bremischen Bürgerschaft

Prof. Kunibert Wachten gibt das Juryurteil bekannt

16.10.12

Ergebnisse der Zwischenpräsentation

Am 13.10.2012 stellten die Büros Westphal Architekten BDA, Carsten Lorenzen APS und LIN – Finn Geipel Giulia Andi Architekten und Urbanisten ihre ersten Ideen für den Rahmenplan Neues Hulsberg-Viertel der Öffentlichkeit vor. Eine Jury aus externen Fachplanern, Grundstückseigentümern, Vertretern aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit beriet danach über den Zwischenstand der Entwürfe, um den Büros Empfehlungen für die weitere Bearbeitung zu machen. Unten stehen die Empfehlungen der Jury sowie die Arbeiten der Büros, in der Reihenfolge, in der sie präsentiert wurden, als Download zur Verfügung.

Westphal Architekten schlagen vor, die Bestandsgebäude durch öffentliche Plätze zu inszenieren


Das Büro Carsten Lorenzen schlägt eine “Grüne Mitte” vor


Das Büro LIN schlägt ein Netz aus öffentlichen Räumen vor, die mit den umliegenden Quartieren verknüpft sind

Empfehlungen der Jury zur weiteren Bearbeitung


8.07.12

Rückfragenkolloquium am 28. Juni 2012


Foto: Walter Gerbracht

Am 28.6.2012 fand in der Friedensgemeinde das öffentliche Rückfragenkolloquium statt. Die Veranstaltung diente der Erläuterung der Planungsaufgabe sowie der Klärung von Fragen zur Aufgabenstellung. Beim anschließenden Spaziergang hatten die Vertreter der Planungsteams noch einmal Gelegenheit, sich das Gelände genauer anzuschauen.

18.06.12

Städtebauliches Gutachterverfahren: Downloads

Ab Juni werden drei Planungteams Vorschläge für einen städtebaulichen Rahmenplan entwickeln. Auf dem Sommerfest am 1.6. haben sich Vertreter der Teams vorgestellt: Nele Zareh (für das Büro LIN), Carsten Lorenzen und Jost Westphal. Die Auslobung, einschließlich der vorbereitenden Gutachten, steht hier als Download zur Verfügung:

SketchUp Hulsberg: Für alle, die am Küchentisch selber ein städtebauliches Konzept entwickeln möchten, haben wir hier ein digitales 3D-Modell (SketchUp Hulsberg) zur Verfügung gestellt. SketchUp ist eine kostenlose 3D Software, die hier heruntergeladen werden kann.

4.06.12

Vorstellung der Planungsbüros am 1.6.


Foto: Walter Gerbracht

Worauf kommt es bei einem städtebaulichem Rahmenplan an? Nele Zareh (LIN, Berlin), Carsten Lorenzen (Carsten Lorenzen APS, Berlin), Otmar Willi Weber, Franz-Josef Höing, Jost Westphal (Westphal Architekten, Bremen) und Robert Bücking im Gespräch am 1.6. auf dem Klinikum Bremen-Mitte.

6.05.12

„Wir haben einen guten Mann am Bücherregal!“ (Bericht vom 16.3.2012)

Wieder einmal fanden sich weit über hundert Bürgerinnen und Bürger in der Friedensgemeinde ein. Ein Blick in die bunte Runde ließ den Moderator Otmar Willi Weber aufmerken: Der Altersdurchschnitt der Besucherinnen und Besucher hatte sich im Vergleich zu den bisherigen Veranstaltungen deutlich verringert. Doch davon später.

Diesmal kamen zunächst die Bürger zu Wort: Stellvertretend fassten Anke Kozlowski und Frank Püffel zusammen, welche Fragestellungen, Anregungen und Wünsche zwischen September 2011 und Februar 2012 zur Planung des Neuen Hulsberg-Viertels entwickelt wurden. Dort hatte man zu folgenden Themen gearbeitet:

  • städtebauliche Einbettung des neuen Quartiers
  • Mobilität
  • Freiraumplanung und Baumbestand
  • Nutzungsmischung und soziale Mischung
  • Nachnutzungspotenziale bei den bestehenden Gebäuden
  • nachhaltige Energieversorgung, Wasser- und Abwasserkonzepte

Der mündliche Vortrag ist in einer Zwischenbilanz zusammengefasst, die hier als Download zur Verfügung steht und in der weiteren Planung aufgegriffen werden soll.

Dann löste Weber das „Jungbrunnen-Phänomen“ beim Altersschnitt der Veranstaltung: Über vierzig Jugendliche aus der Klasse 8g1 der Oberschule Schaumburger Straße, aus der Klasse 9.5 der Gesamtschule Mitte und aus der Stencil-Gruppe vom BDP-Mädchenkulturhaus waren in die Friedensgemeinde gekommen. Sie hatten Ideen, Anregungen und Wünsche für das neue Quartier formuliert und in einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Die Vielfalt aus dieser Jugendbeteiligung erntete großen Beifall. Heike Blanck vom Ortsamt Mitte, die das Projekt begleitete, bedankte sich bei den Jugendlichen für die tolle Mitarbeit. Besondere Anerkennung verdient das jugendliche Engagement auch deshalb, weil die vorgestellten Ideen nicht zeitnah umgesetzt werden können. Profitieren wird eine kommende Generation von Jugendlichen.

Bausenator Dr. Lohse zeigt sich beeindruckt von den bisherigen Vorträgen. Er bedankte sich bei allen für ihr Engagement und fühle sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass das neue Hulsberg-Viertel ein besonderes Stück Bremen wird. Die Förderung von Baugemeinschaften („Hier hat Bremen noch ein bisschen Nachholbedarf.“), die Berücksichtigung der Belange von Menschen unterschiedlichen Alters, intelligente Lösungen in den Mobilitätsfragen, ein behutsamer Umgang mit den historischen Gebäuden und dem Baumbestand und eine gute soziale Durchmischung nannte er in seinem Vortrag als wichtige Themen. Senator Lohse lobte die kultivierte und sachorientierte Gesprächsatmosphäre und schloss mit der Ermunterung an alle: „Weiter so!“

Nach einer Pause gab Senatsbaudirektor Höing einen Ausblick auf die nächsten Verfahrensschritte. Im Sommer wird der Startschuss für ein städtebauliches Gutachterverfahren gegeben. Drei Architektenteams werden parallel beauftragt, einen städtebaulichen Entwurf für das neue Quartier zu entwickeln. Die Fragen, Anregungen und Forderungen aus den Bürgerforen werden dabei Berücksichtigung finden.In diesem Zusammenhang zeichnete der Senatsbaudirektor das Bild von einem Bücherregal, das man gemeinsam baut: Wir haben schon erste Bücher – auch ganz unterschiedliche – wissen aber noch nicht, wie viele es am Ende sein werden und welche unterschiedlichen Buchformate in das Regal kommen. Aber trotzdem trauen wir es uns zu, jetzt ein Regal zu bauen, in dem dann später alle Bücher ihren Platz finden werden. In einem Zeitplan erläuterte Höing die nächsten geplanten öffentlichen Termine:

  • Im Juni sollen auf einem Sommerfest die von der Baubehörde eingeladenen Architektenteams öffentlich vorgestellt werden
  • Im Juli werden Rückfragen zur Aufgabe geklärt
  • Im September/Oktober werden erste Zwischenergebnisse öffentlich präsentiert
  • Ende November sollen die Ergebnisse vorliegen.

Ortsamtsleiter Robert Bücking kommentierte den Vortrag von Herrn Höing mit einem Dank für sein bisheriges Engagement bei diesem Städtebauprojekt: „Wir haben einen guten Mann am Bücherregal!“

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie ein Stadtquartier am Ende eines Beteiligungsprozesse aussehen kann, zeigte die Stadtplanerin Angela Weiskopf in einem Vortrag Bilder aus dem „Französischen Viertel“ in Tübingen.

In einem kurzen Ausblick beschrieb Prof. Selle, was als nächstes ansteht:

  • Man wird während des Gutachterverfahrens Geduld und einen langen Atem haben müssen. Die bisherige Kontinuität und Transparenz sollten gewahrt bleiben.
  • Um Vielfalt zu wahren, empfiehlt Selle die „aufsuchende Beteiligung“, wonach man auf Gruppierungen und Menschen zugeht, die man bisher in den Bürgerforen vermisst hat.
  • Man kann jetzt  in Spezialthemen einsteigen, z. B. „Organisation von Baugruppen“.

Moderator Weber schloss den Abend mit der Erkenntnis „Das ist hier kein Gemütlichkeitsverfahren. Aber bestechend ist der klare, ernsthafte und respektvolle Umgang miteinander.“ Das machte Lust, den Abend bei Bier, Brezeln und Live-Jazz-Musik im Foyer des Gemeindesaals ausklingen zu lassen.

Downloads 

21.02.12

Geniale Orte für Jugendliche

Schüler der Gesamtschule Mitte und der Oberschule Schaumburger Straße haben sich an die Arbeit gemacht. Wer wissen will, wie das Neue Hulsberg-Viertel aussehen muss, damit dort geniale Orte für Jugendliche entstehen, erfährt dies hier: http://jubis-bremen.de/artikel.php/796/52728/projekte.html

21.02.12

Termin beim Bremer Rat für Integration

Auf vergangenen Bürgerveranstaltungen wurde der Wunsch geäußert, stärker auf Menschen mit Migrationshintergrund zuzugehen und sie für die Mitarbeit an der Planung des Neuen Hulsberg-Viertels zu gewinnen. Inzwischen ist dazu einiges passiert. Unter anderem waren Ortsamtsleiter Robert Bücking und Florian Kommer, Mitarbeiter der städtischen Grundstücksentwicklungsgesellschaft, am 15.2. beim Bremer Rat für Integration, um das Projekt vorzustellen. Die Veranstaltung ist hier dokumentiert: http://www.bremer-rat-fuer-integration.de/aktuell/?id=275

13.02.12

Bericht vom 4. Forum: Trotz klirrender Kälte…

Trotz klirrender Kälte fand sich auch zum 4. Forum zu den Themen Bestandsgebäude und nachhaltige Versorgung eine beachtliche Zahl an Teilnehmern in der Friedensgemeinde in der Humboldtstraße ein. „Wie immer“ – kann man bereits sagen – moderiert Otmar Willi Weber in gewohnt wohlwollender Weise, stets mit einem zielsicheren Auge auf die Zeit, durch die abendliche Veranstaltung.

Anhand des Rückblick „Was bisher geschah“ durch Klaus Selle, sowohl zur Erinnerung als auch als Einstieg für die neu Hinzugekommenen, werden alle auf den aktuellen Stand des Beteiligungsprozesses gebracht.

Aufgrund der Frage, wie repräsentativ solch eine Bürgebeteiligung sein kann, sind über die Grenzen der Abende in der Friedensgemeinde hinaus Bürger verschiedener Nationen aus der näheren Nachbarschaft auf das laufende Verfahren am Hulsberg angesprochen worden.

Robert Bücking schildert Gespräche mit Personen, die von dem Beteiligungsprozess über das Hulsbergviertel bisher noch nicht erreicht worden sind– wie z. B der Gemüsehändler in der Ladenstraße, eine Gruppe von Brasilianern, sowie Libuse Cerna vom Rat für Integration. Dabei stieß der Ortsamtsleiter auf grundlegendes Interesse, aber u.a. auch auf Lebensumstände, die eine Bereitschaft zur Teilnahme an vierstündigen Abendveranstaltungen gar nicht zuließen. Das Verfahren befinde sich jedoch noch in einer sehr frühen Phase, so dass die Hoffnung auf eine Vergrößerung der Teilnehmervielfalt durchaus noch bestehen bleiben darf. Es sollen neue Formen und Wege gefunden werden, z.B. Menschen mit Migrationshintergrund aus der näheren Nachbarschaft, direkter anzusprechen.

Zum heutigen Thema „Gebäudebestand“ präsentieren Jost Westphal (Westphal Architekten) und Martin Pampus (Schulze Pampus Architekten) Ergebnisse einer Studie über die vorhandenen Gebäude auf dem Klinikgelände. Die Beurteilung basiert auf einer fachtechnischen Untersuchung der Gebäude und einer Untersuchung der Machbarkeit ihrer Umnutzung. Aus entsprechenden Kostenprognosen resultiert die immobilienwirtschaftliche Bewertung bzw. Empfehlung.

Die Gebäude auf dem Gelände wurden dazu in drei Kategorien eingeteilt:

  1. Erhalt (grün)
  2. Abriß (rot)
  3. kritisch (gelb)

Als erhaltenswert werden u.a. das Wöchnerinnenhaus, die Kinderklinik von 2002, das ehemalige Isolierhaus und die ehemalige Dermatologie, sowie die Krankenpflegeschule mit dem Cafe 2000, der Bunker an der St.-Jürgen-Straße, das ehemalige Scharlachhaus und noch einige weitere angesehen.

Eine deutliche Abrißempfehlung erhält die Frauenklinik aus dem Jahr 1985, sowie das raumgreifende ehemalige Schwesternwohnheim, bei dem jede Wand tragend und dadurch Grundrissänderungen kaum möglich wären. Auch das Zentrallager von 1991 und der Bunker in der Friedrich-Karl-Straße mit einer Raumhöhen von 2,20 m sowie weitere Gebäude werden dieser Gruppe zugeordnet.

Kritisch anzusehen ist u.a. das Kapellengebäude aus den 60er-Jahren, wie viele derartige Gebäude ungedämmt, aufgrund des sehr speziellen Grundrisses wäre hier bei Erhalt eventuell eine Theaternutzung denkbar. Ebenfalls kritisch eingestuft wird die Professor-Hess-Klinik an der Bismarckstraße, unter anderem aus statischen Gründen schwer umnutzbar.

Die Architekten öffnen den Blick auf den Bogen des gedanklichen Spielraums bei der Frage der Umnutzung, wie z.B. bei der Pathologie mit integrierter Kapelle, von völlig neuer Funktion und vielleicht sogar bis zur Wiederherstellung des alten Zustandes?

Weiterhin wurde das Bettenhaus von dem Büro Hilmes Lamprecht Architekten konkret auf seine Eignung zur Wohnnutzung detailliert geprüft. Auch hier ist eine Nachnutzung möglich.

Zum zweiten Thema der Veranstaltung stellt Gerhard Kopiske vom Ingenieurbüro UTEC Gedanken und Möglichkeiten für ein „Nachhaltiges Energieversorgungskonzept“ vor. Die anzustrebenden Ziele und Überlegungen beruhen auf zwei Säulen,

  • der Co2-Minimierung, also der Optimierung des energetischen Standards der einzelnen Gebäude,
  • und der Nachhaltigkeit der Versorgung, also die Frage nach Alternativen für die Energieversorgung

Verschiedene Möglichkeiten der Wärmeversorgung, zentral oder dezentral, die Auswahl an Energieträgern, Zielkonflikte zum Thema Solarenergie werden dargestellt, sowie die zukünftigen Wärmemengenbedarfe und die dafür eventuell zur Verfügung stehenden Flächen auf den zukünftigen Flachdächern. Wie werden die aktuellen Gebäude versorgt – lässt sich das neue Quartier an das auf dem Gelände vorhandene Fernwärmenetz anbinden?

Weiterhin zum Thema Nachhaltigkeit beim „Wasserver- und Entsorgungskonzept“ macht Olaf Krengel aufmerksam auf die Punkte Sicherheit, Umweltschutz und Kosten. Mögliche Komponenten der Regenwasserentwässerung, die auf den 14,4 ha anfallen, werden aufgezeigt, Beispiele anderenorts erläutert. Wäre die Idee einer Geländeaufhöhung übertragbar auf das Gelände am Klinikum Mitte?

Nach dem alle Teilnehmer anhand dieser Hintergründe ihren Kenntnisstand entsprechend erweitert haben, gehen wir mit einer leichten Verspätung in die beiden Arbeitsgruppen „Gebäudebestand“ und „Nachhaltigkeit“.

Es ergeben sich folgende Fragen, Wünsche, Interessen, Erkenntnisse und Anregungen:

  • welchen Stellenwert hat die von den Architekten erarbeitete Untersuchung für die weitere Planung?
  • Welche Gebäude eignen sich evtl. für kostengünstiges Wohnen?
  • Wäre es denkbar, die Kapelle als solche zu nutzen?
  • Vorschlag der temporären Nutzung von „kritischen“ Gebäuden
  • Nachteilige Konsequenz der Zwischennutzung: keine freien Baufelder, kein Neubau
  • Wunsch nach einer Aufweitung der Perspektive bei der immobilienwirtschaftlichen Bewertung, z.B. wären eingeschossige „Abrissgebäude“ für Künstlerwerkstätten nutzbar, hinsichtlich der angestrebten Vielfältigkeit und Lebendigkeit des neuen Viertels?
  • Dieser Prozess als Chance, „Träume mit ingenieurtechnischem Wissen in Kontakt bringen“ (Zitat Robert Bücking)
  • Erkenntnis: Vorschlag zum Abriss der Frauenklinik ergibt wenig Widerstand
  • Wer bezahlt den Abriss von Gebäuden? – ist Teil der Kosten, die mit dem Gelände in Zusammenhang stehen, wie auch Kanalbau, Erschließung, etc, die das Gelände hinterher erwirtschaften muss
  • Wann kann ich mir zu bestehenden Gebäuden konkrete Gedanken machen?
  • Diskussion über verschiedene Betrachtungsweisen: „Investorensicht“ vs. „Was ist kultig?“
  • Wie wird das neue Klinikgebäude versorgt? Gibt es hier Möglichkeiten zur gemeinsamen Nutzung von Systemen?

Aus der anderen Gruppe zum Thema nachhaltige Versorgung berichtet Florian Kommer im Protokoll.

Zum Abschluss gibt Architekt Manfred Hegger, Präsident der deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit, und Professor am Institut für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt einen Einblick in Erkenntnisse und Wissenswertes über das umfangreiche Thema Nachhaltigkeit.

Anhand einleuchtender Statistiken macht er die derzeitige Entwicklung des Energiebedarfs deutlich, weist auf die Notwendigkeit und Möglichkeiten zur Verdichtung hin – in Deutschland werden derzeit 100 ha Land pro Jahr versiegelt, Ziel seien nur noch 30 ha. Hinsichtlich der Ökonomie zeigt er die gering weiterentwickelte Arbeitsproduktivität im Baubereich auf, spricht auf sozialkulturelle Aspekte an, 70 % der im Jahre 2050 9,2 Mrd Menschen werden vorraussichtlich in Städten leben – wenn der Raumwärmebedarf pro m² zwar sinkt, der Raumbedarf pro Kopf jedoch ansteigt, bleibt der Wärmebedarf pro Kopf gleich?

Anhand von bereits gebauten Beispielen zeigt er, wie der Gedanke der Nachhaltigkeit – vielleicht auch im Hulsbergviertel? – umgesetzt werden kann.

Berich von Corinna Lueßen

Protokoll Neues Hulsberg 01-02-2012
Präsentation K Selle
Präsentation Bestand 1 J Westphal
Präsentation Bestand 2 J Westphal
Präsentation Bestand 3 M Pampus
Präsentation Energieversorgung G Kopiske
Präsentation Wasserversorgung O Krengel

P.S. Aufgrund von Bilderrechten konnte Herr Prof. Hegger seine Präsentation für diese Website leider nicht zur Verfügung stellen.

2.02.12

Wer beteiligt sich eigentlich? Auswertung der Fragebögen vom vierten Forum

Da öfter laut darüber nachgedacht wurde, wie repräsentativ die öffentlichen Foren sind – Stichworte waren unter anderem Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung – wurden auf dem letzten Forum Fragebögen verteilt, um herauszufinden, wer sich beteiligt. Außerdem wollten wir den Teilnehmern Gelegenheit zum Feedback geben: Was war an den bisherigen Foren gut, was könnte besser sein und was sollte zukünftig berücksichtigt werden?

Wir bedanken uns bei allen, die uns eine Rückmeldung gegeben haben. Eine detaillierte Auswertung der Fragebögen finden Sie hier.

30.11.11

Wie gestaltet man ein gemischtes Quartier? Bericht vom Forum am 30. November

Als Erstes fiel mir bei diesem vierten Treffen die leicht geänderte Sitzordnung auf. Im schwungvollen Halbrund fand dieses, wieder gut besuchte Forum, zum Thema: „Wie gestaltet man ein gemischtes Quartier“ statt. Zur Einführung präsentierte Herr Selle den aktuellen Stand des Beteiligungsprozesses „Was bisher geschah“, eine Fortsetzungsgeschichte. Er freut sich über  die große Anzahl der kontinuierlich teilnehmenden interessierten Bürger und Bürgerinnen. Ging mir auch so. Weiter ging es mit einem Kurzbericht der Exkursion nach Hamburg (siehe auch Bericht auf dieser Internetseite).

Wie kann die „Jugendbeteiligung“ sichergestellt werden. Diese Frage war in den vorherigen Foren gestellt worden. Eine Antwort gab Heike Blanck vom Ortsamt Mitte /Östliche Vorstadt, zuständig für Beteiligung/Jugendbeteiligung. Sie stellte in einem bunten Beitrag gelebte Jugendbeteiligungsprojekte vor, z.B. die Neugestaltung  des Stadionbads (tolle neue Rutsche, nicht aber die Killerrutsche). Sie hatte eine Bitte an alle Beteiligten:

  • lassen sie sich auf die Sichtweise der Jugendlichen ein,
  • lassen sie die (Bau)-Vorschriften vorerst unbeachtet
  • stellen sie Kommunikation her.

Herr Lütjen, Immobilienberater, stellte vier Thesen zur immobilienwirtschaftlichen Betrachtung der Nutzungsmischung auf.  Aus seiner Sicht können durch das frühzeitige Beteiligungsverfahren neue Nutzer und Nutzungen in die Stadtmitte zurückgeführt werden.  Zielkonflikte können früh erkannt werden. Keiner möchte gern in einem Neubaugebiet wohnen, deshalb werten die vorhandenen Immobilien den Standort auf. Es soll kein Borgfeld – Ost oder ein Gesundheitspark entstehen. Die Altbestände können sehr unterschiedlich genutzt werden. Sie sind für das günstige Wohnen sehr wichtig. Büro- und Handelsflächen sind nur Ergänzungsnutzung. Im Mittelpunkt steht das Wohnen in unterschiedlichen Formen. Planungsrecht kann Nutzungsdurchmischung schaffen. Richtige Kommunikation mit Investoren ist unerlässlich. Seine Quintessenz: für die soziale Durchmischung des neuen Viertels sind die Gestaltung des Planungsrechts und die Gestaltung der Finanzen Grundvoraussetzungen.

Der Wirtschaftsförderer Kai Stührenberg, führte uns in die Welt der gewerblichen Nutzung ein. Zwei Wirtschaftszweige, die Kreativ- und die Gesundheitswirtschaft kommen für das neue Viertel infrage. Die Nutzung durch Kreative erfolgt in der Regel nicht im klassischen Büro, sondern in selbst entdeckten Räumen für Nutzungen wie Arbeit/Freizeit/Kultur. Kreative haben hohe Ansprüche, können aber häufig nur 3-7 € Miete bezahlen. Die Bestandsimmobilien sollten genutzt werden, die Akteure eingebunden werden. Es sollten überschaubare Flächen zu erschwinglichen Mieten bereitgestellt werden.

Betreutes Wohnen, diverse Gesundheitsdienstleistungen um das Klinikum herum, Einzelhändler/ Orthopäden, Physiotherapie usw. sind Bestandteile einer gesundheitswirtschaftlichen Nutzung. Diese sollten im intensiven Dialog mit dem Klinikum entwickelt werden.

Nach so viel Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten wollten die Teilnehmer_innen wisse: Wie geht das jetzt eigentlich? Wie kommen wir zu einer Mischung des Neuen – Hulsberg-Viertels?

Dazu Herr Jorzick, Projektentwickler: Das wichtigste Steuerungsmittel ist die Vergabe der Grundstücke. Die städtische Gesellschaft muss als Eigentümerin bei dem Verkauf an die Investoren die Konditionen bestimmen. Die Grundstücke sollen an Genossenschaft, Wohnungsbaugesellschaften und Private abgegeben werden. Daneben sollte es eine kleinteilige Planung geben. Die Altbestände bieten die Spielräume für unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten und unterschiedliche Preise. Die Nutzung muss an die Gebäude angepasst werden nicht umgekehrt. Damit werden zu aufwendige Sanierungen vermieden. Die Gesellschafter und Berater werden viel rechnen müssen. Das Quartier soll Stück für Stück entwickelt werden.

Die vier Arbeitsgruppen tauschten sich im ersten Schritt über ihre unterschiedlichen Wohnerfahrungen aus. 

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu der Art der Nutzung des Quartiers und der Verträglichkeit der unterschiedlichen Nutzung waren zum großen Teil übereinstimmend. Alle haben sich mit der Frage der Regelung von Konflikten beschäftigt. So soll es verschiedene Zonen für Wohnen und gewerbliche Nutzung geben. Welche Art der Bebauung ist hierbei hilfreich? Ein Quartiersverein soll gegründet werden. Das soziale Miteinander soll organisieren werden. 80% der Flächen sollten dem Wohnen vorbehalten sein. Soziale Mischung durch sozialen Wohnungsbau sicherstellen. In welchen anderen Städten gibt es positive Beispiele? Gibt es Möglichkeiten die Altbestände zwischen zu nutzen? Die Baukörper sollen für unterschiedliche Nutzungen konzipiert werden und der Ausgangspunkt ist eine kleinteilige Grundstücksvergabe. Viele Frage und Aufgaben für die Gutachter.
Ich bin gespannt auf das nächste Forum am 1. Februar 2012.

Bericht von Anke Kozlowski

Protokoll Neues Hulsberg 30-11-2011
Präsentation K Selle

Präsentation Immobilienwirtschaftliche Betrachtung J Lütjen
Präsentation Gewerbenutzung K Stührenberg
Präsentation Mischung im Quartier FJ Höing
Präsentation Baugruppen R Schendel

Außerdem hat Eva Herr von der Hamburg-Exkursion berichtet, von Heike Blanck gabe es ein Statement zur Jugendbeteiligung.

23.11.11

Bericht von der Exkursion nach Hamburg

Am 19.11. machten sich 35 Interessierte auf den Weg nach Hamburg, um zu schauen, wie dort vergleichbare Bauprojekte realisiert werden. Auf dem Programm standen:

  • das Quartier 21 auf dem ehemaligen Geländes des Barmbeker Krankenhauses,
  • das von der Baugruppe Tilsammans realisierte schwarze Haus auf dem ehemaligen Krankenhaus Eilbek (heute Parquartier Friedrichsberg)
  • und die Internationalen Bauausstellung (IBA) in Wilhemlsburg sowie das IBA-Projekt Open House

Thomas Kuby berichtet hier ausführlich über die Exkursion.


Exkursion nach Hamburg auf einer größeren Karte anzeigen

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