Treffen der „BürgerInAktion Neues Hulsberg“ am 23.07.

Die “BürgerInAktion Neues Hulsberg” trifft sich
am Mittwoch, dem 23.07.2014,
um 19 Uhr,
im Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt, Am Dobben 91.

Tagesordnung
TOP 1 Organisatorisches
TOP 2 Nachlese B-Plan-Werkstatt – Wie geht es weiter?
TOP 3 Verschiedenes

Kommentierte Bilanz der Spezialveranstaltungen

Von Januar bis April 2014 wurden fünf Spezialveranstaltungen durchgeführt, in denen es um verschieden Aspekte bei der Planung zum Neuen Hulsberg-Viertels ging. Zur Diskussion wurden folgende Themen gestellt, die auch bei der Bauleitplanung von Bedeutung sein können:

– Bebauungsplan und stätebauliche Dichte (16. Januar 2014)
– Gebäudebestand (29. Januar 2014)
– Baugemeinschaften (12. Februar 2014)
– Energie (10. März 2014)
– Mobilität und Öffentlicher Raum (31. März 2014)

Das Bauressort und die GEG hatten einen schriftlichen Bericht zu diesen Veranstaltungen angefertigt, die “Zwischenbilanz der Spezialveranstaltungen”.
Dieses Dokument wurde im Mai hier im Internet veröffentlicht und war auf dem öffentlichen Bürgerforum am 14.05.2014 Gegenstand der Diskussion mit den dort anwesenden Bürgerinnen und Bürgern.

Die „BürgerInAktion Neues Hulsberg“ (BIANH) hat in den vergangenen Wochen das Dokument gesichtet und kommentiert.
Das Dokument kann hier herunergeladen werden: Zwischenbilanz der Spezialveranstaltungen mit Kommentierung BIANH. Stand: 03.07.2014

Wie geht es weiter?
Am Wochenende des 11. und 12.07.2014 wird an den Themen, die für den zu erarbeitenden Bebuungsplan von Relevanz sind, mit den Bürgerinnen und Bürgern gearbeitet. Die Einwände, Fragen  und Anmerkungen werden wiederum schriftlich festgehalten und mit den bisherigen Kommentierungen aus der „Zwischenbilanz“ und den Eingaben, die schon zuvor die Verwaltung erreichten, zusammengeführt. So entsteht ein umfängliches Dokument, das alle Hinweise, die im Rahmen des Beteiligungsprozesses an die Verwaltung herangetragen wurden, aufnimmt und sichtbar macht.

Beiräte beraten über Flüchtlingsunterkunft am Klinikum Bremen-Mitte

Die Beiräte Mitte und Östliche Vorstadt tagen

am kommenden Mo, 07.07.2014
um 19.00 Uhr
in der Aula der Schule an der Lessingstraße. Der Eingang ist an der St.-Jürgen-Straße.

Unter anderem wird über die Planungen beraten, im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Klinikums-Bremen-Mitte eine Flüchtlingsunterkunft einzurichten.

Die Sitzung ist öffentlich.
Vertreterinnen und Vertreter des Sozialressorts sind eingeladen.

 

 

B-Plan-Werkstatt am 11. und 12. Juli

 

Die nächste öffentliche Veranstaltung zur Planung des Neuen Hulsberg-Viertels wird eine besondere Bedeutung haben: Am Freitag, dem 11.07., abends von 18 – 20 Uhr und am Samstag, dem 12.07., tagsüber von 10.30 – 15 Uhr wird eine B-Plan-Werkstatt durchgeführt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal im 4. OG der Inneren Medizin am Klinikum Bremen-Mitte. Die Innere Medizin ist das historische Klinikgebäude an der Ecke St.-Jürgen-Straße/Bismarckstraße. Der Eingang liegt an der St. Jürgen-Straße auf Höhe der Treskowstraße. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Was haben wir bisher erarbeitet?
In den vergangenen Monaten wurden in einer Reihe von Spezialveranstaltungen die Themen

  • Bebauungsplan und städtebauliche Dichte
  • Gebäudebestand
  • Baugemeinschaften
  • Energie
  • Mobilität und öffentlicher Raum

mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Ende Mai wurden auf einem öffentlichen Forum am 24. Mai mit den Bürgerinnen und Bürgern die bisherigen Erkenntnisse zusammengefasst. Zu diesem Anlass wurde auch die Dokumentation „Zwischenbilanz der Spezialveranstaltungen – Entwurf“ publiziert. Außerdem erfolgte eine Verständigung dazu, ob alle in den bisherigen Veranstaltungen formulierten Anregungen, Kritiken, Nachfragen, Ermahnungen etc. in angemessener Weise aufgenommen und dokumentiert worden waren.

Was wird auf der B-Plan-Werkstatt erarbeitet?
Nun geht es in der Planung für das „Neue Hulsberg-Viertel“ einen bedeutenden Schritt weiter: Auf der B-Plan-Werkstatt soll die inhaltliche Diskussion um den Bebauungsplan (kurz: „B-Plan“) für das Neue Hulsberg-Viertel geführt werden. Auf Basis des aktuellen städtebaulichen Entwurfes wird gemeinsam daran gearbeitet, was der Bebauungsplan verbindlich und nachhaltig festsetzen soll. Die Werkstatt wird jedoch keine Entscheidungen zum Ergebnis haben, denn über Bebauungspläne entscheiden die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft. Allerdings ist die öffentliche B-Plan-Werkstatt eine besondere Möglichkeit für alle Bremerinnen und Bremer, dort ihre Vorstellungen und Ideen für das Neue Hulsberg-Viertel noch einmal nachdrücklich zum Ausdruck zu bringen und sie in einem städtebaulichen Zusammenhang zu diskutieren. Dabei wird auch deutlich werden, zu welchen Themen der Bebauungsplan Aussagen machen kann und welche Aspekte an anderer Stelle geregelt werden.

Eine besondere Herausforderung für alle wird es sein, dass die vielen Themen, die bei der Quartiersplanung zu bedenken sind, nicht mehr isoliert, sondern in direkten Abhängigkeiten voneinander erörtert werden.

Um für solch eine komplexe Arbeit gut vorbereitet zu sein, haben wir die Werkstatt auf zwei Tage verteilt. Der Fahrplan für die B-Plan-Werkstatt:

Freitag, 11. Juli, 18.00 – 20.00 Uhr: Arbeitsgrundlagen & Dämmerschoppen
Aufgaben und Ziele der B-Plan-Werkstatt – Haus & Hof, Baum & Wiese, Auto & Rad, Wind & Wetter: Verständigung zu den Themen, die der B-Plan regeln soll – sommerlicher Dämmerschoppen zum Ausklang

Samstag, 12. Juli, 10.30 – 15.00 Uhr: B-Plan-Werkstatt & Grillfest
Arbeitsfragen für Werkstatttische – B-Plan-Werkstatt: Erörterung der Themen im B-Plan – Mittagspicknick – Präsentation und Erörterung der Werkstattergebnisse; Ausblick – bei gutem Wetter: gemeinsames Grillfest

 

B-Plan-Werkstatt „Neues-Hulsberg-Viertel“

Freitag, 11.07.2014, 18.00 – 20.00 Uhr, und

Samstag, 12.07.2014, 10.30 – 15.00 Uhr

Klinikum Bremen-Mitte, Innere Medizin, 4. OG, St. Jürgen-Str./Ecke Bismarckstr., 28205 Bremen
Bushaltestelle Linie 25 „Klinikum Bremen-Mitte“
Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich.

Treffen „BürgerInAktion Neues Hulsberg“ am 21.05.

Die “BürgerInAktion Neues Hulsberg” trifft sich am Mittwoch, dem 21.05.2014, um 19 Uhr, im Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt, Am Dobben 91.

Tagesordnung

TOP 1 Organisatorisches

TOP 2 Nachbesprechung zum Forum 14.05. – Wie geht es weiter?

TOP 3 Brief der Baugemeinschaften

TOP 4 Verschiedenes

 

Bilanz der Spezialveranstaltungen als Download

Von Januar bis April 2014 wurden fünf Spezialveranstaltungen durchgeführt, in denen es um verschieden Aspekte bei der Planung zum Neuen Hulsberg-Viertels ging. Zur Diskussion wurden folgende Themen gestellt, die auch bei der Bauleitplanung von Bedeutung sein können:

– Bebauungsplan und stätebauliche Dichte (16. Januar 2014)
– Gebäudebestand (29. Januar 2014)
– Baugemeinschaften (12. Februar 2014)
– Energie (10. März 2014)
– Mobilität und Öffentlicher Raum (31. März 2014)

Das Bauressort und die GEG haben einen schriftlichen Bericht zu diesen Veranstaltungen angefertigt, die „Zwischenbilanz der Spezialveranstaltungen“.

Das Dokument kann hier heruntergeladen werden: 140512_Report Spezial gesamt

Es handelt sich bei dem Dokument um einen Entwurf, der nach Rücksprache mit den Bürgerinnen und Bürgern im Bürgerforum am 14.05.2014 weiter bearbeitet wird.

Report der Veranstaltung: Mobilität und öffentlicher Raum am 31.03.14

Zur fünften Spezialveranstaltung konnten am späten Nachmittag wieder zahlreiche Teilnehmer im Siemenshochhaus begrüßt werden. Der Termin zum Themenbereich „Mobilität und öffentlicher Raum“ war von einem großen Team, bestehend aus Mitarbeitern von SUBV und GEG, unterstützt durch das Ortsamt Mitte, vorbereitet worden. Bereits am Anfang erfolgte der wichtige Hinweis, dass das nächste große Bürgerforum am Mittwoch, den 14. Mai 2014 um 17:30 stattfindet.

Das mittlerweile bewährte Fragespiel brachte wieder interessante Erkenntnisse: So besaß die überwältigende Mehrheit der zahlreich erschienenen Anwesenden in den letzten 6 Monaten kein Auto. Wie in Bremen nicht anders zu erwarten, gaben fast alle Besucher an, regelmäßig mit dem Fahrrad  unterwegs zu sein. Eine ebenfalls beachtliche Zahl von Teilnehmern besitzt eine Fahrkarte und verwendet regelmäßig die öffentlichen Verkehrsmittel. Und: Etwa jeder 5. Teilnehmer ist bereits bei Carsharing angemeldet.

Mit einem geschichtlichen Rückblick auf die städtebauliche Entwicklung von Bremen erläuterte Senatsbaudirektorin Iris Reuther die zunehmende Rolle des motorisierten Individualverkehrs und wie entscheidend dieser das Stadtbild aktuell prägt. Ein optimistischer Ausblick auf die Mobilität von morgen, die sich vielleicht durch mehr Teilhabe auszeichnen wird, bildete die Überleitung zu der Gestaltung des öffentlichen Raumes und der Übergänge zwischen Privat und Öffentlich. Es folgte ein kurzer Überblick über die bisherigen Veranstaltungen, bei denen der heute besprochene Themenkomplex in vielen Bereichen bereits anklang und die Aufzählung der wichtigen Themen, die Verwaltung und geg daraus mitgenommen haben:

  • Minimierung und Organisation der Verkehrsfläche
  • Parkhaus: Kubatur und Erscheinung
  • Vorzonen für Vieles
  • Fahrräder: Wegeführung und Parken
  • Gärten und Sonne

Im Hinblick auf die viel diskutierte Dimensionierung des Parkhauses an der St. Jürgen Str. machte Reuther deutlich, warum dieses sowohl für die Funktionsfähigkeit des Klinikums Bremen-Mitte als auch für das Neue Hulsberg-Viertel relevant ist. [Präsentation Iris Reuther]

Konrad Rotfuchs und Christoph Ludwig von ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung, verantwortlich für die Verkehrsplanung im städtebaulichen Entwurf für das Neue Hulsberg-Viertel, veranschaulichten die Verkehrserschließung im und ums Quartier und gingen dabei auch genauer auf die Stellplatzbedarfe und –angebote ein. Besondere Aufmerksamkeit widmeten sie auch dem Radverkehr und der Quantität und Qualität der Fahrradstellplätze.

Das Team von ARGUS hat für das Hulsberg-Viertel, aufbauend auf einer Vielzahl von Bausteinen, ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept erarbeitet. So werden die mehrfach nutzbaren Stellplätze in den Quartiersgaragen u.a. ergänzt durch Carsharing Angebote und Nahlogistik. Darüber hinaus steht eine besonders innovative Form der Mobilitätsversorgung – eine Quartiersbezogene Fahrzeugflotte – in der Diskussion. Mit dem Anspruch, das eigene Auto adäquat zu ersetzen, könnte die Flotte unterschiedliche Fahrzeuge für die vielfältigen Bedürfnisse der künftigen Bewohner anbieten.

Als weitere Grundlage für die anschließende Diskussion zur Gestaltung des öffentlichen Raumes zeigten die Verkehrsplaner einige mögliche Varianten für bestimmte Bereiche als Detailansicht. Um die gesamte Präsentation von ARGUS zu sehen, bitte [hier] klicken.

Eine kleine Neuheit im Ablauf der Spezialveranstaltung war, dass die mit den Teilnehmern zu diskutierenden Themen im Dialog zwischen Robert Bücking, dem Ortsamtleiter Bremen-Mitte, und Michael Flassig, Verkehrsplaner beim Bausenator, noch einmal erörtert und, soweit möglich, auf den Punkt gebracht wurden. Dabei kam u.a. die spannende Frage auf, ob sich das Neue Hulsberg-Viertel mit seinem zukunftsorientierten Konzept gegen die umliegende Nachbarschaft durchsetzen, oder dem „Druck“ von Außen nicht standhalten kann.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Östliche Vorstadt mit 0,5 PKW pro Haushalt bereits einen geringeren Stellplatzbedarf aufweist als viele andere Stadtteile wie beispielsweise Schwachhausen, wo 0,7 PKW auf jeden Haushalt kommen. Die Chancen stehen bei der zunehmenden Nutzung von Carsharing, welche statistisch belegt ist, also nicht schlecht.

Nach dem Dialog und einer kurzen Pause organisierten sich die Anwesenden wie üblich zu
Werkstattgesprächen an zwei Tischen. Kontrovers diskutiert wurde unter anderem das Verhalten der Verkehrsteilnehmer auf einer Mischverkehrsfläche – eine Dame befürchtete, dass Radfahrer wohlmöglich keine Rücksicht auf die Fußgänger nehmen würden. Die Mehrzahl der Teilnehmer begrüßte jedoch das zukunftsorientierte Konzept einer gleichberechtigten Nutzung der Straßenräume.

Andere BesucherInnen machten sich Gedanken über die Ausformulierung der öffentlichen Räume. Abgesehen vom Teilen der Autos, bemerkte ein Gast, können ja auch die privaten Vorgärten als eine gemeinsam gestaltbare Nutzfläche für die jeweiligen Bewohner eingerichtet werden.

Einen munteren Schlagabtausch gab es auch zu der Frage, wie der ruhende Verkehr untergebracht werden soll: Parkhaus oder Tiefgarage? Zunächst einmal wurde folgende grundsätzliche Kritik deutlich: In den das städtebauliche Gutachterverfahren vorbereitenden Bürgerforen wurde herausgearbeitet, dass Tiefgaragen aus verschiedenen Gründen als eher ungeeignete Lösung zur Unterbringung der PKW erachtet wurde. Einige Argumente, die im bisherigen Beteiligungsprozess bereits geäußert wurden:

  • Sie verfügen über ein geringeres Nachnutzungspotential, sofern sie als Tiefgarage künftig weniger Verwendung finden. Parkhäuser – so die Argumentation an einem der Arbeitstische – ließen sich wesentlich schneller und kostengünstiger rückbauen, würden sie nicht mehr gebraucht.
  • Die Herstellungskosten von Tiefgaragen liegen deutlich höher, als es bei
    Parkhäusern der Fall ist.
  • Der Antrittswiderstand, das Auto zu nutzen, wird bei Tiefgaragenplätzen abgesenkt.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Spezialveranstaltung äußerten nun ihren Unmut darüber, dass trotz der vorgenannten Argumente gegen Tiefgaragen der jetzige Entwurf für das Neue Hulsberg Viertel, diese PKW-Abstellmöglichkeiten vermehrt vorsehe. Die Argumente für mehr Stellplatzangebote in Tiefgaragen lauteten hingegen:

  • Im städtebaulichen Entwurf für das NHV ist noch eine erhebliche Zahl von Stellplätzen nachzuweisen. Diese Stellplätze in Tiefgaragen nachzuweisen, bietet Gewähr, dass nicht Grundstücke, die eigentlich für Wohnungsneubau vorgesehen waren, herangezogen werden müssen.
  • Im Sinne der Barrierefreiheit sind Tiefgaragen eine von vielen Menschen bevorzugte Möglichkeit zur Unterbringung des privaten PKW in Wohnungsnähe.
  • Die Herstellungskosten von Tiefgaragen sind nicht durch die Allgemeinheit zu tragen, sondern durch jene, die die Garagen letztlich nutzen; also letztlich ist es eine individuelle Entscheidung.
  • Auch das vorgestellte Mobilitätskonzept sorgte für spannende Diskussionen, aber auch für viele neue Anregungen: Man könne doch noch einen Schritt weiter gehen und Elektroautos als Carsharing-Autos einrichten, diese könnten zudem durch Solarzellen auf den Dächern der Mobil-Punkte oder Servicestellen aufgeladen werden.

Zur Etablierung einer quartiersbezogenen Flotte müsste voraussichtlich ein finanzieller Grundbeitrag von jedem Bewohner gefordert werden. So wurde darüber diskutiert, ob diese Verpflichtung zu Benachteiligung der Bewohner, die nicht an dem Konzept teilhaben wollen oder können, führen würde. Als möglicher Lösungsansatz wurde festgehalten, dass man verschiedene bedarfsorientierte Pakete zu unterschiedlichen Preisen ansetzen könnte.

Diese und andere Anregungen, Ideen und Bemerkungen wurden wie immer dokumentiert und festgehalten. Dokumentation Stellwände

Mit einem herzlichen Dank an die vielen engagierten Besucher und Beteiligten im Hulsberg-Prozess endete der Abend der letzten Spezialveranstaltung im ersten Halbjahr 2014.

Forum Neues Hulsberg-Viertel am Mi, 14.05.2014, 17:30

Veranstaltungsort des Forums: Hörsaal der Inneren Medizin im 4. OG des historischen Klinikgebäudes (Haus 2), St. Jürgen-Straße 1 (Eingang auf Höhe der Treskowstraße)

Das nächste Forum zur Planung des Neuen Hulsberg-Viertels findet statt am Mittwoch, den 14.05.2014 um 17:30 (voraussichtliches Ende der Veranstaltung 20:30). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Wir bitten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, den Termin für die nächste große Veranstaltung, eine „Städtebau-Werkstatt“ am Samstag, den 12. Juli 2014, auch schon einmal vorzumerken. Nähere Information zu dieser Veranstaltung und dem Veranstaltungsort erhalten Sie auf dem Forum und demnächst auf dieser Seite.

In den vergangenen Monaten wurden in einer Reihe von Spezialveranstaltungen die Themen Bebauungsplan und städtebauliche Dichte, Gebäudebestand, Baugemeinschaften, Energie und Mobilität und öffentlicher Raum mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Die Veranstaltungen waren gut besucht und von umfangreichem Informationsaustausch und angeregten Diskussionen geprägt. Auf dem Forum wollen wir jetzt gemeinsam Bilanz ziehen und uns darauf verständigen, ob alle in den bisherigen Veranstaltungen formulierten Anregungen, Kritiken, Nachfragen, Ermahnungen etc. in angemessener Weise aufgenommen und dokumentiert worden sind. Dabei darf der Blick für das Wesentliche nicht verloren gehen! Und wir wollen gemeinsam noch einmal überprüfen, ob und welche weiteren Aspekte und Fragestellungen noch einmal einer vertieften Diskussion bedürfen.

Die inhaltliche Diskussion um den städtebaulichen Entwurf für das Neue Hulsberg-Viertel, um die Bebauungsplan-Inhalte und um einzelne Gesichtspunkte wird schließlich wesentlich mehr Zeit erfordern. Deshalb ist für den 12. Juli eine ganztägige städtebauliche Werkstatt geplant, an dem diese Arbeit stattfinden soll.

So sieht der Fahrplan für den 14.05. aus:
Begrüßung und Ausblick auf den Abend –  Rückblick, Standort, Ausblick: Wo stehen wir im Prozess? – Was wurde gemeinsam erarbeitet – Bilanz der Spezialveranstaltungen: Was haben wir gemeinsam besprochen? – Welche Ideen sind geboren worden? – Was muss weiter vertieft werden? – Gemeinsame Arbeit an der Bilanz als Vorbereitung der Werkstatt am 12.07.2014: Worauf haben wir uns bis hierhin verständigt? – Was müssen wir weiter bearbeiten und erörtern?

 

Treffen „BürgerInAktion Neues Hulsberg“ am 23.04.

Die “BürgerInAktion Neues Hulsberg” trifft sich am Mittwoch, dem 23.04.2014, um 19 Uhr, im Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt, Am Dobben 91.

Tagesordnung

TOP 1 Stand der Dinge
Web Seite
Brief an BetrRat bezüglich Räumlichkeiten für die BürgerInAktion
Brief von Wohngruppen an Senator UBV

TOP 2 Vorbereitung für das Forum am 14.5.

TOP 3 Verschiedenes

 

Spezialveranstaltung Mobilität und öffentlicher Raum

Am Montag, dem 31. März 2014, wird im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum Neuen Hulsberg-Viertel eine Veranstaltung stattfinden, auf der die Themen Mobilität und öffentlicher Raum auf dem heutigen Klinikgelände erläutert und mit den Teilnehmern diskutiert werden sollen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Herausforderung, mit welcher planerischen Haltung wir den Angelegenheiten begegnen, die den öffentlichen Raum und den Umgang mit der Mobilität betreffen?

Diese Fragen könnten uns beschäftigen:

– Wie werden Verkehre im Neuen Hulsberg-Viertel und am Klinikum organisiert?

– Wie ist das mit dem öffentlichen Raum klug in Einklang zu bringen?

– Wie hat man zukunftsweisend sich der Fragen zur Mobilität im Quartier angenommen; welche Strategien stehen in der Diskussion?

Fahrradverkehr, Bügelerschließung, Tiefgaragen, Grüne Mitte, Besuherparken, teilen statt besitzen, Klinikparkhaus, Mischverkehrsfläche,… – Die Themenliste für den Abend ist lang!

Die Veranstaltungsdaten:

Mo, 31.03.2014, 17.30 Uhr – ca. 20.00 Uhr
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Contrescarpe 72/Ecke
Schillerstr./Auf der Brake (ehem. Siemens-Hochhaus), 1.OG Raum 1.07