Das Neue Hulsberg-Viertel: Wohnen, Arbeiten, viel Grün – und das alles einen Steinwurf von der Weser und einen Spaziergang von der Innenstadt entfernt.

Bis zum Ende der 20er Jahre entsteht in Bremen-Mitte ein neuer Stadtteil. Bei der Planung wird auf vielfältige Wohnungsangebote, auf das Miteinander im Alltag und auf zukunftsweisende, urbane Quartiersmobilität geachtet. Klima- und ressourcenschonendes Bauen ist für die Investor*innen und Baugemeinschaften selbstverständlich. Urban und hip? Familienfreundlich? Oder lieber ein Rückzugsort für Ruhe und Erholung? Das Neue Hulsberg-Viertel ist ein generationenübergreifender Stadtteil für alle.

St.-Jürgen-Quartier geht an die Bremer Bietergemeinschaft „Vier Quartier“

„Ein vielfältiges und nachhaltiges Quartier voller Leben“ – so steht es auf der Titelseite der Bewerbung der Vier Quartier GmbH & Co. KG, an der vier Bremer Projektentwickler beteiligt sind: Gebrüder Rausch, Interhomes AG, Specht Gruppe und STEFESpro. Alle haben ihren Firmensitz in der Hansestadt und freuen sich, den Zuschlag für das erste größere Wohnungsbaugebiet im Neuen Hulsberg-Viertel zwischen St.-Jürgen-Straße und Am Schwarzen Meer bekommen zu haben. Es handelt sich hierbei um eines der spannendsten Bremer Bauprojekte in bester Lage. (mehr …)

Was ist das Neue Hulsberg Viertel?

In der Östlichen Vorstadt auf dem heutigen Grundstück des Klinikums Bremen-Mitte wird durch den Umbau des Klinikums eine knapp 14 ha große Fläche frei. Diese Fläche soll zu einem neuen städtischen Quartier umgebaut werden. Die Öffentlichkeit, Fachleute und Vertreter von Politik und Verwaltung haben zwischen 2011 -12 gemeinsam Planungsziele entwickelt. Seit Januar 2013 gibt es einen Rahmenplan, der unter Beteiligung der Öffentlichkeit weiterentwickelt wurde. Bis zum Juli 2014 dauerte die Überarbeitung des Rahmenplans an, der dann als Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplans diente. Der fertige Bebauungsplan soll im vierten Quartal 2015 ausgelegt werden. Trotz des voraussichtlichen Fertigstellungsdatums des Klinikum Neubaus Ende 2018, beginnen die Grundstücksvergabeverfahren für einzelne Randlagen des Plangebiets voraussichtlich ab Herbst 2015.

Was passiert mit dem Klinikum?

Das Klinikum bleibt auf dem Gelände und zieht in ein neues Gebäude, was sich ungefähr auf dem nordwestlichen Viertel des heutigen Klinikgrundstücks befindet. Die verbleibenden 13,9 ha werden zur Umnutzung frei. Die neue Klinik ist zurzeit im Bau. Information zu den Umbaumaßnahmen finden sich HIER.

Was wird abgerissen, was bleibt stehen?

Es gibt einen sehr heterogenen Baubestand auf dem Klinikgelände. Das älteste Gebäude, heute als „Alte HNO“ bekannt (die heutige Krankenpflegeschule mit dem „Cafe 2000“), wurde 1847-51 nach dem Vorbild des Kantonsspitals in Zürich als „Allgemeine Krankenanstalt“ (auch „Großes Krankenhaus“) erbaut. Es war damals eine der modernsten Kliniken Deutschlands. Das Gebäude steht als Einzelbaudenkmal unter Denkmalschutz. (mehr …)

Was passiert mit den Bäumen?

Die Bäume auf dem Klinikgelände stellen einen großen Wert da. Ziel der Planung ist es daher, vitale Bäume so weit wie möglich zu erhalten. Manche Bäume müssen gefällt werden, weil sie krank sind oder ihre Standsicherheit gefährdet ist. Doch da ein neuer Stadtteil gebaut werden soll, können auch nicht alle gesunden Bäume erhalten bleiben. (mehr …)

Grundrisse zum aktuellen Klinik-Gebäudebestand

Für die meisten Gebäude, die heute auf dem Gelände des künftigen Neuen Hulsberg-Viertels stehen, liegen Grundrisse und zum Teil auch Zeichnungen von Fassadenansichten und Schnitten durch die Gebäude vor. Diese Planunterlagen können als pdf-Datei heruntergeladen werden. Die Dokumente sind lediglich zur Orientierung geeignet. Als Planungsgrundlage für etwaige Nachnutzungs- oder Umnutzungsplanungen sind die Dokumente ungeeignet. Differenzen zwischen den Plandaten in diesen Dokumenten und dem tatsächlichen derzeitigen und künftigen Gebäudebestand sind möglich. Es wird keine Gewähr für die in diesen Dokumenten angegebenen Plandaten und Zeichnungen übernommen. Änderungen bleiben vorbehalten.

Gebäude Bunker Friedr.-Karl-Str

Gebäude 05 Verwaltung – Externe Einrichtung

Gebäude 6+12 Chirurgie Zentralgebäude – Radiologie – Bettenhaus

Gebäude 07 Alte HNO

Gebäude 08 Augenklinik – Urologie

Gebäude 08a Bunker St.-Juergen-Str

Gebäude 09 Pharmakologie

Gebäude 09a Patientenfahrdienst

Gebäude 10 Frauenklinik

Gebäude 11 Betriebsrat

Gebäude 21 HNO-Klinik

Gebäude 24 Pathologie

Gebäude 24 Pathologie DWG-Datei

Gebäude 25 MTA-Schule

Gebäude 27 Mehrzwecksaal

Gebäude 28+29 Werkstaetten

Gebäude 30 Werkstaetten

Gebäude 31 Verwaltung

Gebäude 35 Kapelle

Gebäude 36 Kinderchirurgie

Gebäude 37 Kinderklinik Altbau

Gebäude 38 ehem. Infektionsanstalten

Gebäude 38A Kinderklinik Neubau

Gebäude 39 ehem. Station 21t

Gebäude 40 Kinderzentrum

Gebäude 42 Dermatologie

Gebäude 43 Zentrallager

Gebäude 44-45-46 Verwaltung

Was ist Bürgerbeteiligung?

Bürgerbeteiligung bedeutet die Teilnahme der Bürger an politischen Entscheidungen und Planungsprozessen. Man unterscheidet zwischen einer gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung, wie zum Beispiel die einmalige Möglichkeit zur Stellungnahme im Rahmen von Planungsverfahren und der informellen (oder freiwilligen) Beteiligung. Letztere geht über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus. Merkmal der informellen Bürgerbeteiligung ist ihr diskursiver Charakter: Anwohner, Fachleute, Grundstücksbesitzer, Investoren sowie die interessierte Öffentlichkeit sollen dabei die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch haben. Ziel dieses Verfahrens ist es, ein Planungsleitbild zu entwickeln, was unterschiedlichen (manchmal gegenläufigen) Interessen Rechnung tragen kann.

Eine ausführlichere Beschreibung findet sich auf Wikipedia.

Welche Verbindlichkeit hat der Bürgerbeteiligungsprozess?

Ein Bürgerbeteiligungsprozess ist ein informelles Verfahren, bei dem es um die Erarbeitung von Planungszielen geht. Ein Beteiligungsprozess setzt nicht die Rechte und Pflichten von Eigentümern, politischen Gremien und Verwaltungsstellen außer Kraft, sondern dient der Vorbereitung von Entscheidungen. Da die Bremische Bürgerschaft die Durchführung eines beispielhaften Beteiligungsprozesses für das Klinikum Bremen-Mitte bereits 2010 beschlossen hat, gibt es eine breite politische Unterstützung. Mit dem Beiratsbeschluss vom 22.1.2013 und dem Deputationsbeschluss vom 28.2.2013 wurde diese Unterstützung erneuert.